|
|
Es wurde in 2 Gruppen Ziel 55 km und Ziel 36 km gestartet. Dabei hat sich die Langstreckengruppe relativ schnell gespalten, da sie sehr groß war und dadurch die Anstrengungen im hinteren Teil erheblich waren, um „dran zu bleiben“. Auf den Elbhöhenweg musste ganz verzichtet werden, da durch das Antauen und den harten Dauerfrost ein Befahren sehr gefährlich geworden ist. Es gab so schon genug Eis auf der Strecke.
Der Wind ließ in den vielen Waldstücken erblich nach, wodurch die gefühlte Temperatur erträglich wurde. Einige Umwege mussten genommen werden, da das Tief „Daisy“ 2 Wochen vorher einige Schneewehen gebracht hatte, die mehrfach angetaut und gefroren als eisige Blöcke die Strecke versperrten. So lernten selbst „alte“ Wedeler neue Wege durch den Klövensteen kennen. Auch einige Laufpassagen wurden den Teilnehmern nicht erspart, da selbst Spike bestückte Reifen auf einer blanken Eisfläche keine optimale Haftung versprachen. Die Sicherheit der Teilnehmer ging vor. Stürze gab es trotzdem, aber niemand ist zu Schaden gekommen. Die Verpflegung nach ca. 21 km traditionell im Pferdestall, der aber wegen der Witterung ebenfalls geräumt worden war, wurde von allen Aktiven gern angenommen. Die Holmer Sandberge brachten wieder original Cross-Feeling.
Im Ziel wärmten sich die Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen oder einer Gulaschsuppe im Wedeler Jugendzentrum auf und tauschten ihre Erfahrungen aus. Ulli Langbehn wartete währenddessen ungeduldig auf Informationen vom Cross Weltcuprennen in Hoogerheide/NL wo Jan Büchmann vom nannook Cycling Team das erste Mal im Nationaltrikot angetreten war (und einen respektablen 35 Platz bei den U23 erreicht hat, aber dazu mehr in einen anderen Artikel). Alle Teilnehmer wünschten sich und dem Verein für das nächste Mal etwas mehr Glück mit der Witterung, alles andere kann so bleiben.
Wilfried Weitz |
|