Anti-Doping: Anti-Doping-Beauftragter

Seit der Jahreshauptversammlung 2008 ist es offiziell: Der Radsportverband Schleswig-Holstein ist einer der ersten Verbände, der einen Anti-Doping-Beauftragten ernannt und durch die Hauptversammlung bestätigt hat.

Unser Anti-Doping-Beauftragter ist Prof. Dr. Horst Pagel. Er ist seit mehreren Jahren Mitglied im RST Lübeck und fährt dort hauptsächlich RTF. Auch wurde er zum Kontrollfahrer ausgebildet. Beruflich ist er am Institut für Physiologie an der Uni Lübeck beschäftigt und leitet dort eine AG. In dieser Eigenschaft weiß er natürlich aus erster Quelle, was Doping-Mittel im Körper bewirken. Bei unseren B-/C-Trainer-Ausbildungen war er bereits als Referent im Einsatz und im November 2008 fand das erste Anti-Doping-Seminar im Radsportverband Schleswig-Holstein statt.

Das sind die Aufgaben unseres Anti-Doping-Beauftragten

1. Ansprechpartner für Anti-Doping-Kontrollen im Radsportverband Schleswig-Holstein. Er ist der Einzige der weiß, bei welchen Rennen kontrolliert werden könnte und ist Beobachter des Verfahrens, damit alles richtig abläuft.

2. Ansprechpartner für "Fahrer in Zweifel". Er ist Vetrauensperson, wenn ein Fahrer oder eine Fahrerin sich in Sachen Doping erklären möchte. Sei es, dass sie selbst unerlaubte Mittel genommen haben oder in ihrem Umfeld davon Kenntnis haben.

3. Überprüfung von Medikamenten. Wenn ich jetzt krank bin und der Arzt mir ein Mittel verschreibt; darf ich das bedenkenlos nehmen und weiterhin im Training und Wettkampf aktiv sein? Die Überprüfung wird vom ADB vorgenommen.

4. Die Einbindung des Anti-Doping-Beauftragten in alle Ausbildungs-Lehrgänge des Radsportverbandes Schleswig-Holstein. Das Thema Anti-Doping muss auf jede Ausbildungs-Tagesordnung und ist mit dem ADB abzustimmen.

5. Die Vertretung des Radsportverbandes Schleswig-Holstein bei übergeordneten Organisationen wie LSV und BDR in Sachen Anti-Doping und Kontakt zu den entsprechenden Positionen dieser Organisationen.


 Samstag, 08. November 2008    2588  Mal gelesen